Da scheint sich langsam eine Tradition zu entwickeln. Nach dem Çorbalı-Cheese-Abend im Oktober gab es diesmal Fake-Döner und Franzbrötchen. Natürlich selbstgemacht.

Zimtgebäck zur Vor- und Nachspeise
Die Idee zu den Franzbrötchen entstand neulich, als Ceyda mir von den Zimtschnecken auf einem der hiesigen Weihnachtsmärkte vorgeschwärmt hatte. Thomas und ich haben da schon vor längerer Zeit ein leckeres Rezept beim Bremer Gewürzhandel entdeckt und schon öfter nachgebacken.
Damit war dann der erste kulinarische Teil für unser nächsts Treffen schon geklärt. Und weil sie frisch am besten sind, gönnten wir uns gleich nach Ceydas Ankunft welche mit einem heißen Tee. Der war auch bitter nötig, nachdem Ceyda bei der Herfahrt in ein Schneegestöber geraten war.
Kebap als Hauptspeise
Nach dieser ersten Stärkung und einer Folge Gilmore Girls machten wir uns dannnan die Zubereitung von Fake-Döner.
Dabei wird Hackfleisch (Ceyda hatte eine Mischung aus Lamm und Rind besorgt) mit wenigen Löffeln Joghurt und Gewürzen vermischt (wer es verträgt, kann auch geriebene Zwiebeln und Knoblauch hinzufügen). Die Mischung wird in mehreren Portionen zwischen je zwei Backpapieren sehr dünn ausgerollt und dann in Rollen aufgedreht, die nebeneinander auf ein Blech gelegt werden. Die backt man dann für 15 Minuten im Ofen bei 180 Grad, nimmt sie dann raus, reißt die Fleischplatten in Stücke und brät die nochmal (ggf. mit Butter) in der Pfanne.

Die Fleischstückchen (links hinten im Bild) gibt man dann mit Joghuft, gebratenem Gemüse, Salat, Tomaten, Gurken auf die Fladenbrote und rollt diese zusammen:

Das war sehr lecker! Und nach einer solchen Portion ist man auch ziemlich satt.
Zum Nachtisch gab es dann nochmal Franzbrötchen mit Tee bis vom ganzen Blech nicht mehr viel übrig blieb.

Zwei Stück gingen auch noch an die Nachbarn, die Ceyda dankenswerterweise einen Parkplatz unter Dach ermöglicht hatten, während draußen der Eisregen weiter ging.
Zum Glück kam Ceyda später trotz des eisigen Wetters wieder gut nach Hause. Natürlich auch mit ein paar Franzbrötchen für ihre Familie im Gepäck.
Mal sehen, was wir nächstes Mal zubereiten. Die Franzbrötchen kamen so gut an, dass sie vielleicht nochmal dabei sein könnten.


Schreibe einen Kommentar