Vorneweg: Ich war müde, mir ging‘s nicht gut und ich hatte noch kein Abendessen, als die Blognacht anfing. Man möge mir mein diesmal besonders intensiv ausgefallenes Monkey, Monkey, Underpants bitte verzeihen. – Aber das Beitragsbild ist mir gut gelungen, finde ich.
Zuerst dache ich: Oje… das erinnert mich daran, dass wir dringend mal renovieren müssten. Aber darüber wollte ich nicht nachdenken. Also hab ich überlegt, woran mich der Impuls noch so erinnert. Und da kamen mir zuerst die ganzen Cartoons mit frisch gestrichenen Bänken in den Sinn, auf die sich jemand setzt, weil das Schild übersehen wurde. Aber auch dazu fiel mir nix weiter ein.
Das Nächste, was ich mit dem Begriff assoziiere, ist das neu designen von Websites, was ich ja immer mal wieder mache. Und seit es in WordPress die Blockthemes gibt, sind die ja nur noch wie eine weiße Leinwand, die man jeweils mit einem Layout nur noch „anzustreichen“ braucht. Und da man dabei auch Farbpaletten festlegen und austauschen kann, fühlt sich das wirklich wie Anstreichen an.
Man sollte nun meinen, dass das den ganzen Grafikdesign first Denkern total gelegen kommt, aber die zieren sich komischerweise noch. Bleiben lieber bei ihren komplizierten Pagebuildern und sonstigen Umwegen, obwohl WordPress das inzwischen alles allein kann und danach auch viel schneller lädt…
– Jetzt wurde ich durch die erste Pause unterbrochen und konnte schon ein paar andere Beiträge lesen. Ben hat vom Frisör geschrieben, der ihm durch die Haare gestrichen hat (ist?), Stephanie von ihrem Veranstaltungsformat im neuen Kleid und ein paar andere Beiträge gibt es auch schon, die aber noch nicht alle online sind. –
Frisch gestrichen… Ich befürchte, dazu fällt mir heute nicht viel mehr ein. Das war jetzt aber auch die erste Blognacht, zu der Thomas und ich direkt aus unserer Liedtextgruppe bei Little World gefallen sind. Da war heute „Flugzeuge im Bauch“ das Thema. Und das fasst mich als 80er-Kind ja total tief an… Die ganzen Coverversionen können mich mal, man kann Gold nicht mit Neonfarben anstreichen. Gib mir das Lied zurück, du kriegst meinen Herbert nicht! Auch nicht frisch gestrichen!
Ach so! Da hab ich ja doch noch eine Geschichte! Es war Weihnachten 2014 und eir hatten eine nagelneue Küche. Nachdem die alte raus war, hab ich mit einer Bekannten die Wände und Decke neu gestrichen. In dieser funkelnagelneuen Küche wollte Thomas mir nun zu Heiligabend was Gutes tun und Ente à l‘orange zubereiten. Es wurde aber Ente à la FUMMMP, weil mein Göttergatte den Orangenlikör ins heiße Fett schüttete und damit die Ente in der – frisch gestrichenen – Küche malerisch verteilte. Ich hab noch nach ein paar Tagen Reste in den Ecken gefunden… Seitdem haben wir nirgends mehr neu gestrichen.
Beitragsbild erstellt mit Canva
Die Blognacht ist eine regelmäßige Veranstaltung von Anna Koschinski, in der der sich Blogger treffen, um spontan etwas zu einem Impuls zu schreiben. Mehr dazu unter blognacht.de


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