Mensch weint beim Gedanken an die Made

Schade mit der Made

Da ich mit meinen deutschlernenden Kontakten gern auch in Sachen Humor aktiv werden wollte, habe ich mit einigen von ihnen einzeln über „Die Made“ von Heinz Erhardt gesprochen. Ich dachte, das Sprachniveau ist nicht zu hoch, der Text ist kurz und lustig. Also auf geht‘s!

Womit ich nicht gerechnet hatte, war die Tatsache, dass der Sprachwitz mit dem Reimdichoderichfressdich komplett an meinen Gegenübern vorbeigehen würde. Niemand lachte. Stattdessen betroffene Gesichter: „Das findest du lustig? Die arme Made!!!“

Ich versuchte den Sprachwitz zu erklären. Aber wenn man Humor erklären soll, dann ist es schon zu spät. Das funktioniert nicht…

Tja… das war nix mit der Made…

Schade.

Beitragsbild erstellt mit Canva

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Kommentare

3 Kommentare zu „Schade mit der Made“

  1. Never complain, never explain… 🦌

  2. Wer kennt es nicht, dieses Gedicht? Ich liebe Heinz Erhardt. Unvergessen. Ich kann mir vorstellen, dass der Sprachwitz ein Problem darstellt, wenn die Deutschkenntnisse noch rudimentär sind. Vermutlich gilt das für die meisten anderen Sprachen auch.

    1. Ich liebe Sprachwitze auch in anderen Sprachen.

      Zum Beispiel der vom flic, der ein Auto stoppt, weil es zu schnell gefahren ist. Er fasst auf die Motorhaube und sagt: „Oh là là, c‘est un peu chaud!“ Und der Fahrer sagt: „Mais non, c‘est une Renault!“

      Oder der vom englischen Richter, der den Lärm im Gerichtssaal zu stoppen versucht, indem er „ORDER!“ ruft. Da hebt der Angeklagte die Hand und sagt: „Well, I‘ll have a ham sandwich.“

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