Tötteröö! #groovywords

Eva Brandecker von The Grooves erzählte mir heute von der Aktion #groovywords und dass sie nach meinem 20 Dinge-Artikel dachte, das sei doch was für mich. Richtig! Da muss ich doch gleich meinen Senf dazu geben. Äh, nee, keinen Senf, sondern Eis!

Denn mein Lieblingswort – naja, eines meiner Lieblingswörter – ist

SUKLAAJÄÄTELÖTÖTTERÖÖ.

Das ist nicht von Benjamin Blümchen, sondern finnisch und bedeutet: Schokoladeneis aus der Waffel. Also wörtlich übersetzt: Von der Schokolade Eis aus der Waffel.

Darauf gestoßen bin ich mit meinem Mann Thomas während unserer Hochzeitsreise 2003 in Finnland. Dort standen solche Häuschen in der Gegend herum, auf denen stand: „Tötteröö!“. Hier das Beweisfoto:

toetteroeoe

Übrigens: Wenn man das Eis bestellt, dann sagt man: suklaajäätelötötterölle  = Von der Schokolade Eis IN die Waffel – oder ist das jetzt „in DER Waffel“??? Das Finnische hat 15 Fälle multipliziert mal zwei (Singular und Plural), da hab ich irgendwann aufgegeben… 😉

Ach so und ich soll noch meinen Namen und meinen Beruf für #groovywords angeben: Annette Schwindt, Bloggerin und Autorin. 🙂

Annette Schwindt
Ich bin entweder selbst schreibend tätig, oder wirke für andere als Kommunikations-Katalysator. Das bedeutet: Ich begleite andere bei ihrem eigenen Projekt und bringe sie durch Beratung und Vernetzung voran. Interesse an einer Zusammenarbeit? Übrigens: Ich verorte mich selbst im autistischen Spektrum, ich (re)agiere also nicht immer so, wie andere es erwarten. ;-) Aber keine Angst: Ich beiße nicht, denn vor allem bin ich eins: Ein Mensch! - Beiträge per Mail abonnieren -

2 Kommentare

  1. Schön! 🙂
    Ich frage mich allerdings, woher das letzte ‹ö› kommt. Vielleicht bin ich zu doof, aber ich würde das eher als Gag von Valio verstehen. Oder ist das ein verkürzter Illativ?
    Oh, und »von der Schokolade Eis« ist eine schöne Formulierung, aber etwas verwirrend, wenn man noch nie vom Partitiv gehört hat, ich musste zweimal lesen … 🙂

    Terveisiä Göttingenistä, Stefan

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