Sprechblase mit drei Fragezeichen

#Verwoertert (2)

Es ist mal wieder Zeit für ein paar Wortspielereien bzw. Versprecher/Verhörer/Vertipper.

Tomierte Passaten

Beim Überprüfen der wöchentlichen Einkaufsliste wollte ich Thomas danach fragen, ob wir unseren Pastasoßen-Grundstock auffüllen sollten. Statt dessen fragte ich nach „tomierten Passaten“. Klingt irgendwie österreichisch „Ah geh, host a noch von die tomiiiertee Passaten?“ – „Na, eeh!“

Alternativen zu Google

Im Zuge von werden mehrere Alternativen zur gängigen Suchmaschine empfohlen. Darufhin habe ich mich gefragt, wie man dann das Nutzen derselben statt „googlen“ nennt:

  • ecosieren?
  • qwanten?
  • duckduckgehen? Oder einfach „enten“?
  • metageren?
  • (Wolfram) alphasieren? alphaisieren?
  • Finn fragen (okay das ist eindeutig)
  • startpagen?

oder einfach nur noch „suchen“?

Über diese Beitragsreihe

Als Sprach-Nerd bleibe ich ständig an Wörtern hängen, die mich dann den ganzen Tag begleiten. Warum sie also nicht festhalten? Das können Verhörer/Verleser sein oder eigentümliche Aussprachen in Dialekten oder Fremdsprachen oder lustige Versprecher oder Vertippereien. 

Wichtig: In keinem Fall möchte ich mich darüber lustig machen, sondern bestaune einfach die Formen, die Sprache annehmen kann. Und die Missverständnisse oder Erklärungsversuche, die daraus entstehen.

Fediverse reactions

Kommentare

Ein Kommentar zu „#Verwoertert (2)“

  1. Ich frage immer meine Frau beim Regal. „Huch! Was ist denn mit den Tomaten passiert?“
    Sie hasst diesen Dad Joke

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