Nachtfoto von verschneiten Hinterhofgärten, in die aus den beleuchteten Häusern Licht fällt

#WMDEDGT Januar 2026

Im März 2025 hatte ich beschlossen, bei der Beitragsreihe „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag“ von Frau Brüllen regelmäßig mitzumachen… und hab es dann natürlich jedesmal verpasst. Aber heute nicht!

Nachdem ich letzte Nacht lange auf war, um abzuwarten bis unser Neffe heil nach Hause gekommen war, habe ich dennoch erstaunlich tief geschlafen. Muss am Schneewetter liegen.

Nach dem Aufwachen habe ich mir zuerst den Jahresrückblick von Presswerk angehört, aus den Simon dankenwerterweise im WP-Letter hingewiesen hatte. Dann mein Morgenritual mit einem Glas Saft und zwei Keksen „Mit Tüll und Tränen“ streamen bis Thomas ready ist.

Während er dann ins Bad verschwand, habe ich mit Olena bei unserem Little-World-Treffen eine Stunde Übungen zur „Te-ka-mo-lo-Regel“ gemacht. Die kannte ich vorher auch nicht. Dabei geht es um die Reihenfolge von temporalen, kausalen, modalen und lokalen Satzteilen. Also zum Beispiel „Herr Meyer kommt im Winter (te) aufgrund der glatten Straßen (ka) mit Verspätung (mo) zur Arbeit (lo).“

Danach habe ich nochmal angefangen, ein Buchmanuskript zu annabellisieren, das ich im Dezember schon zu lesen begonnen hatte. Eigentlich wollte ich damit schon durch sein, aber zweimal Besuch und schneekrank sein kamen mir dazwischen. „Annette konnte in der vergangenen Woche (te) wegen verschiedener anderer Ereignisse (ka) leider (mo) nicht ins Manuskript (lo) schauen.“ 😀

Zum Mittagessen (Käsetoast mit Gewürzgurken) habe ich kurz Detektiv Rockford im O-Ton geschaut und dann weiter gelesen. Als mein Schneeradar (ich bin ein lebendes Barometer: wenn Schnee kommt, geht es mir nicht so super…) wieder ansprang, bin ich kurzzeitig eingeschlafen.

Eigentlich hätte ich nachmittags zwei Termine gehabt, aber die haben sich beide auf die kommenden Tage verschoben. Dafür meldete sich mein Co-Moderator Helmut wegen Vorbesprechung unserer Sprach-Nerds-Gruppe bei Little World. Also schnackten wir um 19 Uhr erstmal alleine und brachten uns auf den neuesten Stand.

Dankenswerterweise hatte er ein Thema für später vorbereitet: Redewendungen rund ums Thema Lernen und Schule. Die haben wir dann um 20 Uhr mit der Sprach-Nerds-Gruppe durchgesprochen. Von „büffeln“ und „pauken“ über „auf dem Schlauch stehen“ und „nur Bahnhof verstehen“ bis „Übung macht den Meister“ und „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“.

Zum Schluss haben wir noch nach Themenideen für die nächsten Male gefragt. Für eine Idee kam sofort eine Mail mit einem Link zu Kriminalfällen, die wir in der Runde durch Ja/Nein-Fragen lösen könnten. Hat jetzt zwar nicht direkt mit Redewendungen, aber mit Sprache zu tun. Mal sehen, was Helmut dazu sagt.

Jetzt hat Thomas noch was zu essen gemacht und dazu schauen wir „Mit Arsen und Spitzenhäubchen“. Thomas kennt den noch gar nicht, während ich den schon als Kind mit meinem Vater geschaut habe. Ein Klassiker zum Tot(!)lachen!

Allzu spät wird es dann heute nicht, weil es morgen schon ungewöhnlich früh losgeht.

Fediverse reactions

Kommentare

Eine Antwort zu „#WMDEDGT Januar 2026“

  1. […] Annette Schwindt hat auch Käsetoast mit Gürkchen gegessen. Herr Tommi war ebenfalls sehr produktiv im Homeoffice und die liebe Frau vom Main hatte mit Schnee und Eis zu tun. […]

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