Inspiriert von „Blog like nobody‘s reading“ von kuechenlatein.com und weil ich erst kürzlich einige Fragen zum Schreiben bekommen habe, halte ich hier auch mal fest, warum ich überhaupt noch blogge. (Siehe dazu auch meine Antworten auf die #blogfragen von Herrn Tommi aus dem vergangenen Jahr.)
Ja, wer nur für SEO und Monetarisierung gebloggt hat, ist jetzt dank KI ziemlich blöd dran. Aber ganz ehrlich? Ich hab dafür wenig Empathie…
Ich hab schon immer zuerst gebloggt,
- um etwas festzuhalten, um Begebenheiten zu dokumentieren. Also zuerst mal für mich selbst. Das hab ich früher schon auf Papier gemacht und mache es neuerdings parallel zum Blog wieder.
Was ich schreibe, entsteht entweder
- durch Denkanstoß von außen, weil ich was wo gelesen/gehört habe, das mich inspiriert hat, oder durch Blogaktionen wie der Blognacht
- durch innere Notwendigkeit. Oft gehe ich mit einer Idee oder einem Gedanken regelrecht schwanger und irgendwann MUSS es raus.
Dann blogge ich natürlich auch,
- um eine Möglichkeit zum Austausch zu schaffen. Entweder traditionell per Kommentar oder per Weiterführung durch andere Bloggende, oder direkt in meinem Bloggespräche-Format. So sind schon unglaublich schöne Reaktionen entstanden, die man so nie hätte planen können.
Und da haben wir noch einen weiteren Unterschied zu den Monetarisierern: Mein Blog ist keine ROI-Maschine. Hier geht es nicht um Berechnung und KPIs. Ich produziere keinen „Content“ für Algorithmen, SEO oder GEO.
Hier geht es ums Festhalten
von Gedanken und Geschichten
und um Menschen und Gespräche.


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