Aufgeklapptes Kalenderbuch mit verwischter Schrift links und rechts eingeklebtem Brief und einigen Fotoausdrucken vom Essen mit Ceyda und Besuch des Neffen

Das war „28 Tage Content“

Als ich beim Abschluss-Zoomcall von „28 Tage Content“ (#28TC) mein Kalenderbuch in die Kamera hielt, bat mich Anna, doch auch nochmal darüber zu schreiben. Also los:

Im Gegensatz zu vielen anderen Teilnehmenden hatte ich mir wohlweißlich nicht vorgenommen regelmäßig zu bloggen, sondern nur, weiterhin regelmäßig in mein Kalenderbuch zu schreiben. Das ist mir auch gelungen. Hinzu kamen Schnipsel, Fotos, ausgedruckte besondere Blogbeiträge und Schneckenpost, die ich bekommen habe.

Das Ganze erinnert mich an meine alten Foto(tage)bücher aus der Schul- und Unizeit, als ich noch analog gebloggt habe.

Was ich sonst noch geschrieben habe

Hier im Blog habe ich immerhin sieben (mit diesem hier acht) Artikel verfasst, und im Kalenderbuch noch einen Traum per Hand notiert. Außerdem wurde drei Beiträge von mir (und einer über mich) bei Little World veröffentlicht, drei noch zu veröffentlichende habe ich geschrieben und fünf Interviews geführt, aus denen noch Blogposts entstehen werden.

Auch die Notizen zu den Interviews mache ich ganz analog per Hand in ähnliche Bücher wie das Kalenderbuch (nur komplett blanko) und nicht per Aufnahme digital. Diese Notizbücher kaufe ich übrigens bei leuchtturm1917 (unbezahlte Werbung), wo es sie in allen Farben gibt. Deren Slogan „Denken mit der Hand“ finde ich sehr treffend. Ich habe lange nur noch getippt und musste mich erst wieder ans per Hand Schreiben gewöhnen. Seitdem habe ich das Gefühl, wieder besser denken zu können.

Was noch?

Zum Schreiben für mich kamen zum einen noch Textarbeiten mit anderen, die bei den jeweils Beteiligten später mal ein Vortrag oder Blogbeiträge werden sollen. In einem Fall bauen wir das Blog sogar ganz von Anfang an auf.

Zum anderen habe ich an meinen Blogs geschraubt und dank Joshua, den ich über Susanne kennengelernt habe, endlich ein paar gute Designtipps für meine annetteschwindt.digital bekommen – neben den Designelementen, die mich auf der Website von twentig inspiriert hatten.

Ansporn durch die Community

Bei den zahlreichen Videomeetings der -Community wurde nicht nur die Idee an mich herangetragen, drüben auf annetteschwindt.digital was über den Titel „Kommunikations-Katalysator“ zu schreiben, den Kai mir dereinst verliehen hat.

Angeregt von meinen Gruppengesprächen mit den Deutschlernenden und von den Treffen bei kam ich (lustigerweise parallel zu Stephanie) auf die Idee, ein eigenes Videomeeting ins Leben zu rufen, das ich gern „Menschen und Gespräche“ nennen würde. Aber dazu werde ich noch einen eigenen Beitrag schreiben.

Bleibt mir hier noch ein herzliches Dankeschön an Anna und alle Teilnehmenden zu sagen. Das war ein inspirierender Monat! Wenn ich kann, werde ich auch nächstes Jahr bei den zehnten dabei sein. Ich habe auch schon bei ein paar anderen Werbung dafür gemacht. 😉

Fediverse reactions

Kommentare

7 Kommentare zu „Das war „28 Tage Content““

  1. Denken mit der Hand, Erinnerungen und Strukturen zu erfassen wird glaube ich künftig immer wichtiger. Ich frag mich immer, ob die Menschen die Zusammenhänge echt nicht sehen? Menschen lesen nicht mehr, Menschen schreiben nicht mehr, Menschen denken nicht mehr… und gleichzeitig jammern sie darüber, dass sie sich nicht konzentrieren können und die Menschheit in Gänze wird dümmer. Ich finde es toll, wie du beide Seiten vereinst und dass du dir dieses analoge Schreiben ganz bewusst als Ziel gesetzt hast. Schön, dass wir uns im Februar so viel austauschen konnten – das ist doch ein guter Startpunkt für den Rest des Jahres 🙂

    1. Es ist auch ästhetisch viel interessanter, mit der Hand zu schreiben und zu zeichnen. Selbst wenn es nur Gekritzel ist. Wenn ich bei Interviews per Hand mitschreibe statt nur aufzunehmen, sind viele erstaunt. Dabei kann ich da schon strukturieren, Wichtiges markieren, nochmal anknüpfen. Das könnte ich nicht, wenn ich nur eine Audioaufnahme transkribieren lasse. Dauert auch viel länger, obwohl sich das per Hand Mitschreiben wie die entschleunigte Variante anfühlt…

      Passend dazu bekam ich heute auch den Newsletter meiner Notizbuchfirma mit einem Link zu diesen Interviews: https://www.leuchtturm1917.de/wnt-uebersicht/.

      Und ja, ich würde mich auch freuen, wenn wir unseren Austausch fortführen könnten. Daher ja auch der Gedanke zum Videomeeting. Lass uns da mal zeitnah dran feilen, ja?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert