Fragen an Annette Schwindt zur Zeit nach schwindt-pr: Wie geht es weiter?

von schwindt-pr zu annetteschwindt.de

Die Fragen wurden gestellt von Timmo Strohm

Frau Schwindt, Sie sind in der Fachwelt sehr schnell angekommen und hatten damals aus dem Stand eine Position als eine der führenden Koryphäen für Social Networks errungen. Und das, obwohl es in diesem Bereich von Fachleuten nur so wimmelt und die Konkurrenz hart und zahlreich ist. Seit September 2016 wenden Sie sich Neuem zu. Da ergeben sich für Ihre Fans natürlich Fragen.

Hat der Erfolg mit schwindt-pr Sie überrascht – und werden Sie ihn vermissen?

Also, schwindt-pr gab es ja schon seit 2002, also lang vor dem Facebook-Hype. Da hab ich nur ganz andere Sachen gemacht. Zuerst Öffentlichkeitsarbeit für Künstler in Speyer. Nach meinem Umzug nach Bonn dann im Parasport und in Sachen Inklusion für Holger Nikelis. Und zuletzt für den norwegischen Autor Pål H. Christiansen, den ich via Myspace kennengelernt habe. Mit ihm habe ich viel zu experimentieren begonnen und bin über Jon Buscall, einen seiner Übersetzer, zum Bloggen und Twittern gekommen.

Dann kam Facebook und von da an hat es sich verselbständigt. In der Zeit kam dann auch die Entscheidung, von Englisch zu Deutsch zu wechseln. Vorher hatte ich hauptsächlich international zu tun. Die Fokussierung auf Deutsch kam erst mit der großen Nachfrage nach deutschsprachigen Facebook-Erklärartikeln ab Anfang 2009. Dass ich mal für Facebook das werden würde, was Nicole Simon für Twitter war, war ja nicht geplant. Die Nachfrage hat mich überrollt und ich habe versucht, ihr nachzukommen.

Vermissen tue ich das Erklärbärentum definitiv nicht. Mein Blog hieß ja „In Sachen Kommunikation“, nicht „In Sachen Social Media“ oder „…Facebook“. Ich hab mehrfach versucht, mit schwindt-pr wieder die Kurve zu kriegen, aber den Stempel hatte ich eben weg.

Sie hatten gesundheitliche Gründe für den Ausstieg angegeben, aber auch eine gewisse Überlastung durch ewig gleiche, fordernde User-Anfragen. Welcher Grund war wichtiger?

Definitiv der gesundheitliche. Und der zweite Grund waren nicht die Useranfragen an sich, sondern die „Vermarketisierung“ von digitaler Kommunikation. Als ich mit Bloggen und Social Media angefangen habe, dachten wir, das würde die Welt zum Guten verändern. Mehr Demokratie, mehr Miteinander, weniger Werbescheiße und mehr echte Kommunikation. Aber die Unternehmen kapieren das einfach nicht und stülpen dem immer noch ihre alten Denkmuster über. Das hat mich irgendwann so frustriert, dass ich mich zurückgezogen habe. Ich möchte mit meiner Kommunikation etwas bewirken und nicht den Leuten Geld aus der Tasche ziehen für Dinge, die sie eigentlich nicht brauchen. Aber inzwischen haben die Werbeleute so die Überhand, dass da für Andere kaum noch eine Chance besteht.

Schaut Euch doch mal die Facebook-Events an: Da geht es nur um Werbestrategien. Die sind aber eine Wissenschaft für sich und ohne Agentur nicht mehr zu bewältigen. Die kann sich aber nicht jeder leisten. Und wer nicht dazu gehört, der fällt einfach durch. Das ist nicht die Welt, in der ich mich bewegen will.

Also bin ich zu meinen Wurzeln zurückgekehrt und widme mich hauptsächlich dem Schreiben. Dass mir dabei noch Kai-Eric Fitzner begegnet ist, war einer dieser Glücksfälle, wie sie mir bereits mit Pål und davor mit anderen schon in meinem Leben passiert sind. Peter Müller, mit dem ich mich mit WordPress beschäftige, ist auch so eine Begegnung, die zur richtigen Zeit in die richtige Richtung geführt hat. Ohne ihn wäre ich vermutlich nicht auf die Idee gekommen, Fachlektorat anzubieten. Inzwischen mache ich das nicht nur für Sachbücher. Und dann ist da natürlich auch noch die Zusammenarbeit mit Jan Tißler und Falk Hedemann beim UPLOAD-Magazin, die mir großen Spaß macht. Back to the roots!

Hat etwas an der Community der Hilfesuchenden und Fragesteller Sie genervt? Hätten wir etwas tun können, um Sie zu halten?

Ich habe mehrfach versucht, Leute zu finden, die mich bei meiner Arbeit unterstützen. Das Problem dabei war nur, dass ich damit eben kaum Geld verdient habe, weil es nicht das war, worauf ich aus war. Mir war ja immer klar, dass ich aus gesundheitlichen Gründen keine Agentur gründen und andere in Abhängigkeit von mir versetzen kann.

Ich konnte also keinen für seine Mitarbeit bezahlen. Und ohne das wollte keiner mitmachen. Die einzigen, die sich zumindest für eine Zeit eingebracht haben, waren die Mentees und Rebecca Ohm, die das wie ich als Chance zum Austausch begriffen hat.

Ich hab wie gesagt mehrfach versucht, das Ganze deutlicher als Community zu führen und nach Unterstützung gesucht. Aber zum Schluss kamen die Fragen zu 95% nur noch zu Werbung oder Fehlfunktionen, bei denen man nicht helfen konnte, weil Facebook inzwischen mehrere Versionen gleichzeitig am Start hat und man nie weiß, wer gerade welche hat und warum. Als dann die ohnehin schwächliche Gesundheit deutliche Warnzeichen sendete, konnte ich nur noch einen harten Schnitt machen. Wie sich herausstellte, wurde das auch sofort akzeptiert. Einige fanden sehr rührende Worte, aber nur wenige sind mir treu geblieben. 😉

Ihre Designs, Ihre Sprache und Ihr Ansatz sind sehr beeindruckend. Woher können Sie das eigentlich alles? Sind Sie ein Talent, eine Autodidaktin oder hatten Sie besonders gute Lehrer?

Also zunächst kochen wir alle nur mit Wasser. Wer Gegenteiliges behauptet, ist einfach ein Aufschneider.

Was mich persönlich angeht: Erst gegen Ende der Zeit mit schwindt-pr habe ich herausgefunden, dass ich im autistischen Spektrum verortet und hochbegabt bin. Das bedeutet, dass ich in vielen Bereichen sehr viel schneller und analytischer denke als andere. Deswegen bringe ich mir Dinge lieber selbst bei oder suche mir sehr konzentrierte Kurse dafür aus, die ich allein durcharbeiten kann. Deswegen kann ich aber auch Dinge gut auf den Punkt bringen und klar erklären. Ich verbalisiere einfach das, was mein Gehirn die ganze Zeit sowieso tut: Es analysiert Muster und macht sie mir in logischen Bausteinen zugänglich. Da, wo das nicht geht, bin ich verloren.

Am Anfang meiner Zeit in den digitalen Medien stand wie gesagt Jon Buscall, der mir dann Leute empfahl, die mir Leute empfahlen usw. Dazu gehörten Chris Brogan, Stephanie Booth und dann im deutschsprachigen Bereich Nicole Simon, Klaus Eck und Thomas Pleil. Und nach wie vor Brian Solis. Deren Arbeit habe ich mir angesehen und mir dann einiges abgeschaut und für mich weiterentwickelt oder angepasst. So mache ich das immer: Ich werde durch etwas inspiriert, schaue mir an, wie das zu meiner Arbeit passt und was ich daraus für mich machen kann. Ohne selber denken geht es nicht. 😉

Wollen Sie sich fachlich verändern? Bleiben Sie im Bereich Social Networks, oder wollen Sie Ihre Fähigkeit, zu verstehen und darzulegen, auch auf andere Fachgebiete ausdehnen?

Ich bin ja nie für den isolierten Bereich Social Networks angetreten. Eigentlich sollte das nur ein Teil meines Weges auf Entdeckungsreise durch die digitale Kommunikation sein. Dann hat es sich verselbständigt und ich dachte lange, ich käme da nicht mehr raus. Jetzt, wo ich es geschafft habe, bin ich heilfroh, nicht mehr auf Social Media festgelegt zu werden.

Das bedeutet nicht, dass ich mich darum überhaupt nicht mehr kümmere. Das heißt nur, dass meine Prioritäten woanders liegen und ich nicht mehr jedem Hype hinterherrennen muss. Sollen das mal die Kollegen machen und dann siehe vorherige Frage. 😉

Ich helfe anderen nach wie vor, Websites in WordPress zu bauen, zumal ich ja mit Peter Müller an dessen WordPress-Büchern arbeite. Dafür macht mir das viel zu viel Spaß. Aber ich betreibe das eben nicht als Business, sondern arbeite mit denen zusammen, mit denen mich ein Projekt verbindet. Und wenn mal was Spannendes an mich herangetragen wird: Mal sehen. 😉

Ansonsten fühle ich mich beim Fokus aufs Schreiben sehr wohl. Es geht also immer noch um Menschen und Gespräche. 😉 Nur eben endlich wieder inhaltlich und nicht technisch. Wie Kai in seinem Vortrag so schön sagte: Die Leute sollten sich nicht um das Wie kümmern, sondern um das Warum!

Sie schreiben auch belletristisch. Wird das künftig wichtiger in Ihrem Leben? Welches Ziel peilen Sie als Literatin an?

„Literatin“? Ach Du lieber Himmel! 🙂 Ich schreibe einfach immer mal wieder Dinge aus meinem Leben auf. Vielleicht mache ich daraus mal ein Sammelbändchen der Übersicht halber.

Einige Leute sagen mir immer wieder, dass ich da eigentlich Roman-Nuklei produziere und das doch mal ausarbeiten soll. Das Problem dabei: Ich bin schrecklich ungeduldig. Das dauert mir zu lang! Und ich habe durch meine journalistische Ausbildung verlernt, beim Schreiben auszuschweifen. Ich kann nur noch auf den Punkt. Wenn ich mir die Erzählungen anschaue, die ich vorher geschrieben habe, dann sind die schon eher einer Literatin angemessen. 😉

Und das mit den langfristigen Zielen ist auch so eine Sache. Ich weiß ja nie, wie lange ich noch habe. Also mache ich lieber weniger langfristige Projekte, damit ich möglichst nichts Unvollendetes zurücklassen muss. Deswegen enable ich auch lieber andere, etwas selbst zu können, als ihnen Sachen abzunehmen.

Sie sagen stets, dass es auf Inhalte ankommt. Nach welchem INHALT beurteilen Sie einen Internet-Auftritt als Erstes? Informativ, freundlich, publicity-wirksam… welche Kriterien sind Ihnen wesentlich?

Verstehe ich auf den ersten Blick, worum es da geht? Finde ich mich intuitiv zurecht? Sind die Inhalte aktuell und nutzerorientiert?

Kann ich die einzelnen Inhalte sofort nachvollziehen, ist es Pressemitteilungsblabla oder Fachchinesisch oder für jedermann verständlich? Kriege ich den/die, um den/die es geht, auch möglichst schnell als Person gezeigt, oder ist das Ganze ein anonymes Werbegeschwafel? Ist die Über-mich-Seite leserorientiert? Ist die Navigation intuitiv aufgebaut?

Und da ich meistens mit dem Smartphone zugange bin: Ist die Seite responsiv? Und damit meine ich wirklich responsiv, nicht dieses unsägliche „für Mobil optimiert“ (das ist wie die unsägliche Browseroptimierung früher statt von vornherein valides HTML und CSS zu nutzen). Wenn nein, bin ich sofort wieder weg.

Ist die Website so aufgebaut, dass Inhalte, die ich einzeln sharen möchte, auch über eine eigenen URL erreichbar sind? Ist sie für Sharing optimiert (quelltextseitig), produziert beim Sharen also das, was sie soll?

Ist sie barrierearm (für Suchmaschinen und Menschen mit eingeschränkten Fähigkeiten)? Und als jemand, der schnell reizüberflutet ist: gibt es möglichst nichts, das sich ungefragt bewegt, blinkt oder Töne von sich gibt? Ist das Layout dezent und aufgeräumt?

Im Netz hat man schnell das Gefühl, sich zu kennen. Aber manchmal fehlt da doch einiges. Also los: welche Musik ist für Sie der Knaller, welche Autor/innen lesen Sie gern, Lieblingsfilm, Lieblingsessen? Haben Sie Zeit für Hobbies?

Welche Musik ich gerade höre, ist stimmungsabhängig. Sie muss mit mir sprechen, was in mir bewegen, Bilder in meinem Kopf produzieren. Wenn sie das nicht tut, kann ich nichts damit anfangen.

Außerdem bin ich als jemand, der Singen gelernt hat, sehr eigen, was Gesang von anderen angeht. Wegen der Reizüberflutung kann ich auch nicht mit zu lauter oder zu schneller Musik umgehen. Da gibt es nur ganz wenige Stücke, dich ich ganz selten mal aushalten kann – wenn sie gut gemacht sind. Noch mehr dazu siehe „20 Dinge über mich„…

Lieblingsautoren: Cathleen Schine!

Lieblingsfilm: „Aaaaaah. Mistel Hallis! Lip my stocking!“ – Lost in translation!

Lieblingsessen: gutes Sushi und Sashimi!

Eine Trennung von Work und Life gibt es bei mir nicht. Deswegen hab ich auch nichts, was man als Hobby bezeichnen könnte. Ich schaue gern Serien oder Filme im Originalton via Netflix oder Konserve, derzeit bingewatche ich Bones auf DVD. Außerdem singe ich oft, aber nur für mich.

War es finanziell für Sie ein Nachteil, schwindt-pr aufzugeben?
Ich habe das ja ohnehin nie wegen des Geldes gemacht. Insofern war es leicht, den Schnitt zu machen.

Wenn Sie spontan antworten müssten: Erleben Sie das Netz mehr als kooperativ oder mehr als Konkurrenz? Überwiegt das Mit- oder das Gegeneinander Ihrem Eindruck nach?

Das ist eine schwierige Frage. Es wird definitiv werbelastiger, wie oben schon angesprochen. Es gibt natürlich weiterhin Bereiche, in denen man darauf weniger Wert legt, wie z.B. bei den ganzen Kooperations- und Hilfsplattformen. Viele wollen das Netz weiterhin für Gutes benutzen und tun das auch. Aber die Aufbruchsstimmung der digitalen Bohème aus den Anfängen des Jahrtausends scheint mir flöten gegangen.

Haben Sie das Gefühl, das Netz entwickelt sich in die richtige Richtung?

Wir müssen aktiv etwas dafür tun, indem wir uns gegen Fakenews, Hatespeech und Werbezirkus zur Wehr setzen. Wenn das gelingt, kriegen wir hoffentlich die Kurve! Dazu gehört aber auch Bildung in Sachen Digitalisierung und das nicht nur für Kinder.

Die Piratenpartei würde sich nach Leuten wie Ihnen die Finger schlecken. Denken Sie über politisches Engagement nach?

Ja, ich bin kürzlich in die SPD eingetreten, weil ich mich engagieren wollte und da familiäre Bande bestehen. Ich bin ja auch Mitglied bei D64. Leider muss ich nun aber feststellen, dass die SPD den Schritt in die Digitalisierung noch nicht geschafft hat. Mit jemandem wie mir, die ich nicht draußen mobil sein kann, sondern mein Leben vorwiegend online organisiere, sind die völlig überfordert. Auch als ich ihnen sagte, dass ich ihnen grade wegen meiner Kompetenzen online helfen kann, wurde ich nur von Pontius zu Pilatus geschickt und das Ganze versandete. Aber mich sofort ungefragt mit Mails von sämtlichen Instanzen zuzuballern und als Plakatekleber (Plakate? Ernsthaft?) und Klickvieh (Teile dieses Bild mit Sprüchen auf diese und jene Weise auf Facebook) rekrutieren zu wollen, hat erstaunlich schnell geklappt. Meine Aufbruchsstimmung und Motivation, was zu tun, ist jedenfalls schnell hops gegangen.

Alexander Schestag, ein guter Freund von mir, der bei den Piraten sehr aktiv ist, hat sich hingegen online und per Telefon – so wie ich es eben kann – ganz unbürokratisch die Zeit genommen, und meine Kritikpunkte und Ideen mit mir besprochen. Jetzt denke ich ernsthaft über einen Wechsel nach.

Sie schreiben offen über Ihre Gesundheit. Trotz großer Schwierigkeiten sind Sie eine hoch produktive Publizistin und nützen der Netzgemeinschaft enorm. Sehen Sie sich als jemand, der für andere Menschen mit Gesundheitsproblemen ein Beispiel ist? Ist das problematisch für Sie? Ist Ihre Arbeit ein Modell für gelungene Inklusion?

Ganz ehrlich? Ich verstehe solche Fragen nicht. Ich bin wie ich bin und mache mein Ding. Wichtig ist nicht, was jemand nicht kann, sondern was er mit dem macht, was er tun kann. Das gilt für jeden Menschen, egal, wie groß seine Einschränkungen sind. Und Einschränkungen hat jeder. Bei dem einen sieht man sie nur eben gleich, bei anderen nicht und wieder andere versuchen so zu tun, als wären sie unverwundbar. Aber das ist doch Unsinn. Wir sind alle Menschen und sollten uns darum kümmern, wie wir am besten miteinander und mit der Welt klarkommen.

Was soll die Etikettiererei? Die ist doch völlig willkürlich. Wo fängt Behinderung an? Für mich da, wo die Umwelt nicht darauf ausgerichtet ist, dass jedermann in ihr klarkommt. Michel Arriens hat das neulich in einem Video schön gesagt, als der Moderator ihn fragte, ob er lieber nicht kleinwüchsig wäre. Da fragte Michel zurück, ober der Moderator denn lieber fliegen als laufen würde. Antwort Nein, denn er weiß ja nicht wie das ist. Aber ist er deswegen behindert? Nein. Dabei ist da doch was, das er nicht kann. Es ist nur keine Kategorie für das, was wir als behindert bezeichnen.

Inklusion wird ja leider oft als neuer Begriff für Integration missverstanden. Also dafür, die vermeintlich „anderen“ in eine als separat missverstandene Gemeinschaft hinein zu holen. Inklusion bedeutet aber was völlig anderes: Wörtlich den Zustand des Dazugehörens (Eingeschlossen i.S.v. inklusiv sein). Es geht also um gleichberechtigtes Miteinander statt Trennung oder gar Ausgrenzung. Oh, da könnte ich jetzt noch lang und breit drüber schreiben! 😉

Nochmal:

Wir sind ALLE Menschen, egal was einer kann oder nicht kann – und wenn es Fliegen ist. Wichtig ist nicht, was wir NICHT können, sondern was wir mit dem ZUSAMMEN machen, was wir haben.


Timmo StrohmÜber den Fragesteller: Timmo Strohm

arbeitet seit 1997 im Internet. Sagt von sich selbst, sein Beruf habe keine Bezeichnung. Schließlich sagt „Webdesigner“ nur noch aus, dass jemand zwar arbeitslos, aber im Besitz eines Heimcomputers ist. Lebttrotzdem davon, sowie von Netzwerkbetreuung und PC-Technik. Leidet seit seiner Kindheit unter einer schweren Literatur- und Gedichte-Sucht. Arbeitet viel mit Künstlern zusammen, auch im echten Leben. Pazifist mit großer Begeisterung für Kampfsport. Sicherheits-Fanatiker, ehrenamtliches Engagement für Internet-Sicherheit von Kids und Erwachsenen. Hasst unseriöse Massen-Abmahner und Abzocker wie die Pest und warnt permanent im Netz davor, meist ergebnislos. Überhaupt hört niemand auf ihn, besonders dann nicht, wenn er von „Datensicherung“ redet (niemand sichert Daten. Einfach niemand). Freunde haben versprochen, ihm dereinst einen zweiten Grabstein zu setzen, auf dem steht, dies sei die Sicherungskopie des ersten Grabsteins.

Annette Schwindt
Ich mach was mit Schreiben und begleite andere dabei, ihre Kommunikation aufzubauen oder zu verbessern. Interesse an einer Zusammenarbeit? Außerdem engagiere ich mich für Inklusion Vor allem bin ich eins: Ein Mensch! - Beiträge per Mail abonnieren -

Hinterlasse einen Kommentar.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.